Markttreiben 

Supermärkte wie in Europa, wo meine geliebte Buttermilch ihren Stammplatz im Kühlregal hat, gibt es hier nicht. Jedenfalls sehr selten und es ist nicht üblich, dort einzukaufen und wenn, dann nur einzelne Sachen, die es auf dem Markt so nicht gibt. Wo wir gleich schon beim Thema wären: Markt. Alle 2 km ungefähr gibt es einen, wobei das auch etwas locker gefasst ist, denn eigentlich befinden sich überall an der Straße kleine Stände mit Grills, wo gebratene Bananen, Fleischspieße, Obst und alles was der hungrige Magen begehrt, verkauft werden. Auf den Märkten dann befinden sich Stände mit Turnschuhen neben lebenden Hühnern und Obstständen. Hoffentlich macht kein Beamter des Gesundheitsamtes oder Ordnungsamtes aus Deutschland eine Reise hier her, und wenn, dann nur mit psychologischer Betreuung.
Das Fleisch hängt hier stundenlang ungekühlt in der Sonne, Straßenhunde stromern durch die Gassen und versuchen, etwas Fressbares zu erhaschen. Ich bin perplex von der Tonne mit Schweineköpfen, die hier zum Verkauf stehen. Es herrscht unruhiges Treiben mit hektischer, aber fröhlicher Stimmung. Am Ausgang des Marktes werden mir noch Katzenjunge für einen Dollar angeboten. Ich hatte aber kein Geld mehr. Das nächste Mal werde ich mir bestimmt überlegen, ob ich mir ein Stück Kuchen oder eine Katze kaufe…. 😀


  
  
  

Ein Gedanke zu “Markttreiben 

  1. Bine

    Dieser Artikel macht Lust auf Urlaub in fernen Ländern, wo die Uhren so ganz anders gehen als bei uns in Deutschland. Und dieser Berg von Krustentieren, lecker….

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