Guano

Ausschlafen war nach einem langen, erlebnisreichen Samstag angesagt. Zum Frühstück fuhren wir in die Stadt. Ceviche, dazu Popcorn und Bananenchips wurden dort serviert. Ceviche in Riobamba ist so eine Art Tomatensuppe mit Zwiebeln und Speck. Schmeckt wirklich gut.
Danach ging es noch nach Guano, eine kleine Andenstadt in der Nähe. Vor dem Heimatmuseum steht ein alter Mann mit einem großen Eisklumpen, der stolz den Touristen erzählt, dass er der letzte sei, der auf den Chimborazo klettert, um Eis zu holen. Früher wurde dies gemacht, um Speisen zu kühlen, aber mit der Erfindung des Kühlschranks stirbt dieser Beruf eben aus. In Deutschland würde sich die Vereinigung „Das Handwerk“ um solche Leute kümmern, hier machen es die Touristen mit Spenden und kleinen Interviews…
Im Museum ist eine 500 Jahre alte Mumie ausgestellt, die im Eis des Chimborazo konserviert wurde, der ecuadorianische Ötzi. 😃

Anschließend fuhren wir von einem Hügel aus mit einer Seilbahn, die früher für Lasten genutzt wurde, wobei sich ein schöner Blick über die Stadt bot.

Am Abend ging es dann für mich wieder nach Quito zurück, vorbei am Cotopaxi der weiterhin Rauch ausstößt.
Ich habe jetzt ganz schön viel über mein letztes Wochenende geschrieben. So viel habe ich selten in 3 Tagen erlebt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werde in den nächsten Tagen noch ein Album in der Galerie mit mehr Bildern hochladen.
  
  
  

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