Rückblick Galapagos

Zuerst einmal: Ich bin sehr froh diese Reise unternommen zu haben. Diese Natur, die Nähe zu Flora und Fauna, die Atmosphäre, so etwas habe ich noch nie erlebt und kann ich nur weiterempfehlen!
Am schönsten und eindrucksvollsten waren für mich die Touren auf Isabela: zum einen Los Tuneles, bei der ich mit Haien und Schildkröten schwomm und zum anderen die Vulkanwanderung in der Sierra Negra machte. Aber natürlich beeindruckten mich auch die Nähe der Robben und Pelikane in den Städten, obwohl man dies auch kritisch sehen kann, denn nicht selten werden diese dann auch gefüttert und haben sich somit vielleicht zu sehr an den homo sapiens gewöhnt.
Das gilt nicht nur für die Tiere, die unmittelbar in den Häfen auf den Besucherbänken rumlungern, sondern auch für die großen Landschildkröten. Galapagos genießt einen Sonderstatus. Nicht nur wegen der einzigartigen Umwelt.  Bis auf die Insel Isabela sind alle Teile sehr gepflegt, sauber und damit das so bleibt, gibt es sehr strenge Regeln!
Auch spricht man auf Galapagos mehr Englisch als Spanisch, wegen der vielen Touristen. Selbst wenn wir sagten, dass wir Spanisch sprechen (wollen), wurden wir meistens auf Englisch angesprochen. Das nicht etwa, weil man uns den Gefallen ausschlagen wollte, sondern weil die Bewohner Galapagos es so gewohnt sind.
Die Mehrzahl der Besucher sind US-Amerikaner, viele Deutsche tummeln sich aber auch unter den Touristen – oftmals schnell zu erkennen am Hemd, Sandalen , leichte Multifunktionshose mit vielen Taschen und Hosenbeinen zum „Abknipsen“, dazu Fotoapparat um den Hals und Fernglas vor den Augen, selbst wenn die Vögel nur 5 Meter weit entfernt waren.
Der Eintritt für den Nationalpark hat sich schon zwei Wochen nachmdem ich ihn betrat von 100 auf 200 Dollar erhöht. Auch bei den Touren mit Guides schrauben sich die Preise nach oben. Wenn das Geld in den Schutz der Arten fließt, bin ich vollkommen damit einverstanden! Ich denke, Galapagos ist für jemanden, der um 7 aus dem Bett springt, um dann vieles zu entdecken: auf einem Schiff oder Katamaran durchgeschaukelt zu werden oder lange Fußmärsche zu unternehmen. Man kann dabei viel Geld loswerden… Entschädigt wird er von der einzigartigen Natur!  Ich hoffe, dass – so wie ich – noch viele andere diesen Nationalpark erleben können und er nicht durch übermäßigen Tourismus kaputtgemacht wird. Wenn auch nicht ganz billig, Reisen ist das Einzige das du kaufst und es dich dadurch reicher macht!DSC_0937KarteGalapagosIMG_0419

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