Abschied von Ecuador

Ich stieg am 21.8. nach 356 Tagen in Ecuador in den Flieger nach Europa.
Vorher nahm ich Abschied von meinen beiden „Müttern“ Virginia und Carmen, durfte noch einmal Ceviche essen und man merkte sichtlich, dass sie sich auch an mich gewöhnt hatten und etwas traurig waren, dass die Zeit nun vorüber war.
Das bedeutete auch Abschied von vielen anderen Menschen, die ich in diesem Jahr kennengelernt hatte – wie den Kioskbesitzer von gegenüber, meinen Freund „Messi“ aus dem Hähnchenimbiss, den Fahrradmechaniker, der mir immer für einen Dollar den Reifen flickte und manch anderer. Von „meinen“ Schülern und Lehrerkollegen in Quito hatte ich mich ja bereits verabschiedet. Dazu kamen noch ganz besondere Menschen, zu denen der Kontakt hoffentlich nie abbrechen wird. Omar, mein peruanischer Freund, der derzeit in Quito lebt, und natürlich meine Freundin Joselyn sind mir sehr ans Herz gewachsen und besuchen mich hoffentlich auch in Deutschland in absehbarer Zeit!
Auch ist für mich nun ein Lebensabschnitt beendet. Ecuador, ein Jahr. Jetzt kommen viele andere Herausforderungen auf mich zu, auf die ich mich sehr freue! Zurückkommen nach Ecuador werde ich auf jeden Fall – „No es un adios, sino un hasta pronto!“ („Es ist kein Tschüss, sondern ein bis bald!“)

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